Die Geschichte der Zwerge

Zwerge existieren schon seit Jahrtausenden. Wie die ersten Zwerge ihren Weg ins Nebelgebirge gefunden haben und wann die ersten Städte gegründet wurden wird in dieser vereinfachten Liste nicht aufgeführt. Die neue Zeitrechnung der Zwerge von Izùdin beginnt mit der Gründung des großen Reichs und der Regentschaft des ersten Großkönigs, Gundur I. Sie wird unterteilt in ‚Vor dem Großkönig‘ (VG) und ‚Im Jahre X des Großkönigs‘ (DG).

  • 2914 VG – Die Festung Gathol erreicht eine solche Größe, dass der höchste Turm über den Gipfel des Berges ragt.
  • 110 VG – Gundur I von Gathol schließt ein Abkommen mit Gabil'sanurs. Großfeuer wird nur noch seine Armee ausstatten. Die Herrscher von Limul'shulk und Baraz'dûm sind empört. Lavam'thak enthält sich.
  • 96 VG – Gundur I unterwirft Lavam’thak. Ihm gehört jetzt der gesamte Nordwesten des Nebelgebirges. Baraz’dûm und Limul’shulk schließen sich zusammen, um dem Eroberer zu trotzen.
  • 91 VG – Baraz’dûm und Limul’shulk beginnen Gathol zu belagern.
  • 48 VG – Die Belagerung scheitert nach 43 Jahren, die den Angreifern viele Verluste abverlangt haben. Die Bewohner von Gathol behaupten, ihre Festung sei uneinnehmbar.
  • 38 VG – Wildlinge fallen in das geschwächte Limul’shulk ein. Alle Städte tun sich zusammen, um die Gefahr abzuwenden. Gundur I schlägt vor, dass sich alle Zwerge in einem mächtigen Reich zusammentun, anstatt in kleinen Stadtstaaten weiter angreifbar zu sein. Er findet Sympathie bei Baraz’dûm und Limul’shulk, verspielt es jedoch sofort, als er die Herrschaft über dieses Reich fordert. Ausbruch des Bürgerkrieges, der später als Einigungskrieg bekannt sein wird.
  • 29 VG – Gundur I fällt in Baraz’dûm ein. Ein Großteil der Bevölkerung wird hingerichtet. Gabil’sanurs distanziert sich daraufhin von Gathol.
  • 24 VG – Durch politische Ränkespiele zieht Gundur I Gabil’sanurs zurück in sein Reich. Baraz’dûm wird neu bevölkert. Die Belagerung von Limul’shulk beginnt.
  • 1 VG – Limul’shulk kapituliert und akzeptiert Gundur I als Herrscher über das Nebelgebirge. Gundur I tötet symbolisch die Heerführer und den Herrscher.
  • 0 – Ende des Einigungskrieges. Alle Zwergenstädte des Nebelgebirges werden unter Gundur I vereint und er wird zum ersten Großkönig von Izùdin ernannt. Als Hauptstadt wird Gathol gewählt, das in Khazâd'gatholel umbenannt wird. Die Zwergenfestung aller Festungen. Uneinnehmbar für alle Zeit.
  • 8 – Einige Unbeugsame wollen das große Reich Izùdin nicht anerkennen und ziehen nach Süden, um das Nebelgebirge zu verlassen. Anhänger Gundur’s I verfolgen sie.
  • 67 – Die letzten Unbeugsamen werden gefasst und hingerichtet. Izùdin erlaubt keinen Zweifel am System.
  • 1161 – Großkönig Loni II befiehlt, den Osten des Nebelgebirges zu besiedeln. Er erhofft Große Reichtümer in dem unberührten Fels.
  • 1162 – Eine große natürliche Höhle wird im Osten entdeckt. Orks und Goblins, die diese besetzen werden vertrieben und der Bau von Narag'ghar beginnt. Heilige Stätten der Grünhäute werden als „Beleidigung für den Großkönig“ vernichtet.
  • 2172 – Eine Horde Goblins fällt über Narag’ghar her. Der Angriff kann abgewehrt werden. Es wird entschieden, die Verteidigungsanlagen der Stadt auszubauen.
  • 2482 – Lavam’thak wird von Trollen angegriffen und teilweise verwüstet. Großkönig Leiknir I befiehlt die ständige Präsenz seiner Armee in jedem Teil des Reichs. Khazâd’gatholel wird weiter verstärkt.
  • 2750 – Großkönig Gundur IX wird vergiftet aufgefunden. Das Reich ist in Aufruhr. Großkönig Nari III befiehlt den Mörder seines Vorgängers zu finden. Mehrere Mitglieder des Kronenstandes aus Limul’shulk werden hingerichtet. Es wird vermutet, dass einige dem alten Stadtstaatensystem nachhängen.
  • 2755 – Truppen aus Khazâd’gatholel besetzen Limul’shulk. Der Statthalter und seine Vertrauten werden hingerichtet. Herolde beschuldigen die Führung von Limul’shulk des Hochverrats. Das Volk bejubelt die Hinrichtungen. Die Kontrolle des Großkönig’s bleibt unangetastet.
  • 3035 – Ein Bündnis aus Orks, Goblins und Trollen fällt erneut über Narag’ghar her. Beginn des Schwarzen Krieges.
  • 3045 – Einer der Verbindungstunnel zwischen Limul’shulk und Narag’ghar stürzt ein. Es werden teuflische Kräfte von Schamanen und Zauberern vermutet. Ein Ausfall aus der Stadt endet in einem Fehlschlag, da die Zwerge niedergemacht werden. Die Zauberer der Feinde sind unversehrt.
  • 3049 – Wildlinge greifen Lavam’thak an. Izùdin muss an zwei Fronten kämpfen. Während die Wildlinge abgewehrt werden können, besetzen Goblins zum ersten mal einen Teil von Narag’ghar. Später im selben Jahr führt Großkönig Varr II das Heer selbst an und vertreibt die Goblins aus der Stadt. Sie bleiben jedoch im Gebirge und belagern sie weiter.
  • 3163 – Der Tunnel zwischen Limul’shulk und Narag’ghar wird wieder geöffnet.
  • 3168 – Die Zauberer der Feinde greifen Limul’shulk mit beschworenen Teufeln und untoten Bestien an. Es gelingt, jeden Magieanwender in einer dreitägigen Schlacht zu töten.
  • 3183 – Trolle durchbrechen das Haupttor von Narag’ghar und stürmen die Stadt. Ihnen folgt eine schier endlose Flut von Goblins mit Orks als Flankendeckung. Die härteste und verlustreichste Schlacht des Krieges endet mit dem Rückzug der Zwerge. Die Verbindungstunnel werden verschlossen und verschmelzen scheinbar mit dem Fels. Die Goblins versuchen den Zwergen durch den wiederaufgebauten Tunnel in die nächste Stadt zu folgen. Saboteure der Zwerge bringen den präparierten Tunnel zum Einsturz und begraben einen großen Teil der Goblinarmee. Die Orks beanspruchen Narag’ghar für sich. Ende des Schwarzen Krieges.
  • 3184 – Limul’shulk wird befestigt. Die geheimen Tunnel nach Osten werden mit Fallen und Wehrgängen versehen. Soldaten patrouillieren ununterbrochen auf der Straße nach Narag’ghar.
  • 3226 – Großkönig Varr II wird bei einem Versuch, Narag’ghar zurückzuerobern von einem Troll getötet. Herolde berichten dem Volk, er sei an einer Krankheit gestorben. Vom Misserfolg der Kampfhandlungen wird nichts gesagt.
  • 3267 – Späher werden nach Narag’ghar entsandt. Sie berichten, dass sämtliche Gebäude entweder eingerissen wurden oder von Orks bewohnt werden. Sie haben sich in der Stadt eingenistet und ihre heiligen Stätten neu errichtet.
  • 3689 – Ein Spähtrupp Orks wird nahe bei Lavam’thak aufgerieben. Ein weiterer Krieg wie in Narag’ghar wird befürchtet.
  • 3714 – Auf der Suche nach Bündnispartnern wendet sich Izùdin an die Menschen im Süden. Es werden Verhandlungen mit der Grafschaft Falkenstayn von Noras aufgenommen.

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