Grafschaft Falkenstayn

Die Grafschaft Falkenstayn besteht aus mehreren Jarlstümern und gehört zum Königreich Noras. Namensgeber der Grafschaft ist Stadt und Burg Falkenstayn, die über Jahrhunderte auch Sitz der Herrscher der Grafschaft Falkenstayn war.

Geographie

Die Grafschaft Falkenstayn liegt im Nordwesten von Noras. Im Norden und Osten begrenzt durch das Nebelgebirge und dessen südlichen Ausläufern, grenzt es im Westen und Süden an die nördliche See. Im Norden und Osten gibt es Pässe zur Grafschaft Galen. Aber nur im Südosten besteht direkter Grenzkontakt zur Grafschaft Galen.

Landschaftlich ist Falkenstayn durch die Gebirge und Hügel geprägt, aber auch Wälder, Ebenen und Flüsse beherrschen das Landschaftsbild.

Das Klima in Falkenstayn ist rauer als in den südlicheren Grafschaften. Durch die Nähe zum Nebelgebirge und den westlichen Passatwinden sind die Winter in Falkenstein kälter und länger als im übrigen Königreich. Dafür sagt man Falkenstayn den schönsten Herbst auf der Halbinsel nach.

Zur Grafschaft Falkenstayn gehört die im Nordwesten gelegene Bäreninsel.

Erwähnenswerte Ortschaften und Jarlstümer sind:

  • Havenstatt, der älteste Handelshafen in Falkenstayn
  • Flusstal, die Kornkammer der Grafschaft
  • Halgarsfjord einer der Großen Hochseehäfen und die größte Werft in ganz Noras
  • Weißlauf, ein weiterer großer Hochseehafen mit einer Werft und der Falkenstayner Akademie
  • Falkenstayn, größtes Jarlstum – Namensgeber der Grafschaft
  • Trollhaupt, Festungsstadt an der Nordgrenze für seine Kämpfer und Uneinnehmbarkeit bekannt
  • Die Bäreninsel ist bekannt für ihren Steinbruch und den Mangel an Frauen
  • Dalen åf Søen, das Tal des Sees im Nebelgebirge

Wirtschaft

In Falkenstayn werden vor allem Holz, Honig und Schiffe produziert. Die Küste ist eine reiche Quelle für Bernstein. Außerdem ist die Ortschaft Honnigsvald für ihren lieblichen Met bekannt.

Politik

Graf und Großjarl Björn von Weißlauf – Herrscher über die Grafschaft Falkenstayn

Die Grafschaft wird vom amtierenden Grafen Björn von Weißlauf regiert, der den Ehrentitel Großjarl führen darf. Der Jarl Faris vom Jarlstum Falkenstayn führt nicht länger die Grafschaft. Nach dem Ende des Aufstands gegen den Königsrat von Noras und dem Friedensvertrag, der die Einheit von Noras mit Falkenstayn als Grafschaft wiederherstellte, wurde Jarl Björn zum neuen Grafen gewählt. Die Edle Rhenya Ashrasdottir wurde vom neuen Jarl zu seiner Stellvertreterin ernannt.

Graf Björn von Weißlauf war, bevor er Graf wurde, seit der Einführung des Feudalsystems in Noras, der erste Bastard der als Jarl fungierte. Da sein Vater keine ehelichen Kinder gezeugt hat und das Volk in Weißlauf Björn liebt, hatte sich Faris dazu entschlossen Björn auf diesem Posten agieren zu lassen. Um seine Position zu festigen, hat Björn lange nach einer Möglichkeit gesucht seinen Wert für Falkenstayn unter Beweis zu stellen.
Zusammen mit seiner Halbschwester versucht er Weißlauf zu einer Hochburg der Bildung und des Wissens zu machen. Für dieses Vorhaben hat er im mächtigen Grafen von Isenbergen einen Verbündeten gefunden, der die neugegründete Biblithek in Weißlauf mit Soldaten und Gold unterstützt. Um die Unabhängigkeit der Akademie zu sichern sucht der Graf aber weitere Verbündete.

  • Richmodys Uld Jakaja, Halbschwester des Grafen

Björn ist ein charismatischer, kräftiger und attraktiver junger Mann, der es versteht das Volk für sich zu begeistern. Eine Eigenschaft die unabdingbar ist, wenn man versucht Zauberei und Hexenwerk in Falkenstayn salonfähig zu machen.

 

Jarl Faris von Falkenstayn

Faris von Falkenstayn war ein überzeugter Anhänger des neuen Feudalsystems. Er pflegte intensiven Kontakt zum Königshaus und dem aktuellen Königsrat. Sein einziger Sohn ist Islanzadi von Falkenstayn welcher sich aktuell auf der Walz befindet. Er sollte ursprünglich das Jarlstum und die auch die Grafschaft übernehmen.

Nachdem Faris erst einen Aufstand gegen den Königsrat anführte, der seine Grafschaft an den Rand des Untergangs führte, schloss er einen Friedensvertrag, der viele Vorteile für die Grafschaft bot, aber auch den Einfluss und die Macht des Königs in Falkenstayn sicherte. Am Ende sicherte dieses kluge Handeln die Einheit von Noras und den Wohlstand der Grafschaft.

Er ist aber auch der Graf, der einen Handel mit den Wilden im Gebirge schloss, die sich selbst freie Völker nennen und ihnen erlaubte in die Grafschaft Falkenstayn zu kommen. Dort sammeln sie sich vor allem in seinem Jarlstum, da sie in den übrigen Teilen nicht gerne gesehen sind und der Friedensvertrag zwischen Grafschaft und Königreich verbietet, dass die Grafschaft diesen Stämme erlaubt in andere Teile von Noras zu reisen.

Faris von Falkenstayn wurde ursprünglich von König Hrothgar wegen seiner Loyalität gegenüber dem Königshof zum Grafen ernannt. Nach dem Ende des Kampfes gegen die Königskrone für ein unabhängiges Falkenstayn, ist er aber selbst vom Posten des Grafen zurückgetreten und hat sich aus der Wahl um den Posten herausgenommen. Tief bewegt von Visionen und Ereignissen, um die Druiden und ihre sonderbaren Hinterlassenschaften, wandelt er auf Pfaden, von denen er hofft, dass sie das Land und die Menschen retten, vergisst dabei aber manches Mal, wer die Götter sind, die tatsächlich Land und Menschen schützen. Eine Tatsache, die manches Misstrauen in den Reihen von Kirchen und Adel gegen ihn geweckt hat.

Jarl Elvar Elvarsson von Halgarsfjord

„Seit vielen Generationen verbleiben wir nun im Hafenviertel von Halgarsfjord. Wir leben wie fast jeder hier von der Fischerei. Das Meer ist reich und wir hatten nur selten eine schlechte Ernte. Vor vier Jahren jedoch drückte ein gewaltiger Sturm unser Boot, die Forelle, an die Klippen nördlich von Halgarsfjord. Das Boot hatte sich vom Anlegeplatz gelöst und war mit der Strömung nach Norden davon getrieben. Wir alle machten uns Sorgen um die Zukunft, ganz besonders meine Eltern, da meine Mutter ein weiteres Kind erwartete. Wie schon so oft in der Geschichte von Halgarsfjord erkannte jedoch der Jarl Elvarsson die Not in seiner Stadt und unterstützte die Fischersfamilien mit Geld und Holz um Ihre Existenz und die Wirtschaft von Halgarsfjord zu sichern. Ich denke das ist einer der Gründe warum das Geschlecht Elvarsson schon so lange die Geschicke der Stadt lenkt. Möge der Lachs noch lange auf den Festungsmauern der Stadt Thronen, denn er ist weise und gerecht.“

Die Familie Elvarsson lenkt seit langem die Geschicke der Hochsee- und Handelshafenstadt Halgarsfjord. Man ist bemüht sich an die Feudalen Gepflogenheiten an zu passen, versteht das Regieren aber immer noch wie früher: Das Oberhaupt einer Stadt sollte immer für das Wohl der Bürger sorgen. Dennoch muss der Nachwuchs mit Damen anderer Adelshäuser vermählt werden. Ein Spießrutenlauf auf den schmalen Pfaden der Diplomatie.
Aktueller Jarl ist Elvar Elvarsson von Halgarsfjord, Sohn des Elvar Elvarsson, welcher mit der Jarlstochter Elin Birnasdottir von Rothenau aus der Grafschaft Galen vermählt ist. Gemeinsam haben sie drei Söhne.

  • Elvar Elvarsson
  • Dagur Elvarsson
  • Brynjar Elvarsson

Die Mitglieder der Familie Elvarsson sind seit jeher begnadete (und hier und da gefürchtete) Seefahrer. Die Arbeit der Werften in Halgarsfjord erfolgt im Auftrag der Familie Elvarsson und jedes Schiff erhält vom Jarl höchstselbst seine Wassertaufe.

Baronin Rhenya Ashradottir von Flusstal

Jormund Jormundsson war der dritte Jarl seiner Familie in Flusstal. Sein Vater starb vor kurzem im Bürgerkrieg in Falkenstayn durch die Hand von Soldaten, die dem Königreich Treue geschworen hatten, nachdem er seinen Eid zu Graf Faris nicht brechen wollte. Seit dem Jahre 1065 ist seine Tochter Rhenya Ashradottir Baronin von Flusstal
Die Verantwortung über die Kornkammer erfordert einige Eigenschaften. Es wird erwartet, dass die Familie sparsam mit den vorhandenen Nahrungsmitteln haushält und diese gerecht verteilt. Die Familie hat sich einen Namen mit ihrer akribischen und genauen Art gemacht, was dazu führte das ursprünglich Graf Faris sie zur Jarlsfamilie der Kornkammer Flusstal benannte. Die Familie Jormundsson ist ein harter Handelspartner und sehr ehrgeizig. Immerhin bedarf es noch einiger Arbeit die Position als Jarlshaus zu festigen. Aufgrund der schlechten Ernten in den letzten Jahren musste die Familie die Preise für Hafer und Gerste in den letzten Jahren immer wieder anheben um die Stadt instand zu halten.

Die Stellvertreterin des Grafen Björn von Weißlauf ist die anerkannte Halbschwester des Jarls. Sie sind beide Kinder Jormunds.

  • Jormund Jormundson der Dritte
  • Rhenya Ashradottir

Jarl Ludwig Halvarsson von Havenstatt

Ludwig Halvarsson ist der vierte Jarl seiner Familie in Havenstatt, und damit Herr über den ältesten Handelshafen von Falkenstayn. Er treibt regen Handel mit den benachbarten Grafschaften wobei er stets versucht möglichst gute Kurse für die Waren aus Falkenstayn aus zu handeln. Vor allem der Bernstein aus dem Norden und die Schiffe aus Falkenstayn hält er stets auf einem guten Kurs. Mit dem Getreide wird es da schon schwieriger. Die Gräser die im Norden wachsen sind kein Vergleich zu den südlicheren Delikatessen. Dank dem Einsatz der Familie Elvarsson haben die Überfälle durch Piraten deutlich nachgelassen. Die ursprüngliche Senkung der Ausgaben für Soldaten hat der Jarl sehr bereut als der Bürgerkrieg in Falkenstayn ausbrach. Sein Jarlstum hat sehr unter dem Bürgerkrieg gelitten und sein Einfluss ist gesunken. Er ist derzeit daran interessiert seinen Einfluss wiederherzustellen und die Bedeutung des Jarlstum Havenstatt in Falkenstayn zu verteidigen. Dafür setzt er vor allem auch auf die Dienste seiner Edlen Eleonore, aber auch eine Erhöhung der in dem Jarlstum stehenden Soldaten.

  • Eleonore Marthadottir von Havenstatt, Schwester des Jarls

Jarl Viktor Oskarsson von Trollhaupt

Viktor Oskarsson ist jahrelang treu zum alten Grafen Faris von Falkenstayn gewesen. Bei vielen Entscheidungen des Grafen, die ihn merkwürdig vorkamen, insbesondere im Hinblick auf die Wilden im Norden, deren Angriffen sein Jarlstum seit Jahrhunderten, auch jetzt noch, ausgesetzt ist, folgte er Faris wider besseren Wissens und gab dem damaligen Grafen auch die erfahrenen Veteranen, die dieser für seinen Krieg brauchte.
Seit Friedensschluss und der Einwanderung vieler Wilder nach Falkenstayn macht sich beim Jarl Unzufriedenheit breit. Er hat den Eindruck, dass die Opfer Trollhaupts nicht ausreichend gewürdigt werden. Sowohl der alte Graf als auch der neue Graf scheinen sich nicht um das Schicksal des Jarlstum Trollhaupt zu kümmern. Nachdem nun viele der eingewanderten Wilden ins Jarlstum Falkenstayn gezogen sind, treibt ihm die Sorge um, insbesondere nach den Berichten seiner Nichte, einer Archontin der Belenor Kirche, Swantje Thorasdottir, dass Häresie und Ketzerei sich ausbreiten und die Götter, für die man das Land erobert und verteidigt hat, in Vergessenheit geraten. Er unterstützt seitdem mit Kräften den Glauben an die Götter und hat sich vorgenommen seine Stimme und seinen Einfluss zu nutzen, damit diese die angemessene Verehrung erhalten.

  • Viktor Oskarsson von Trollhaupt, Jarl
  • Swantje Thorasdottir von Trollhaupt, Archontin der Belenor-Kirche, Nichte des Jarls

Jarl Frederick Ansgarsson von Ydgard auf der Bäreninsel

Frederick Ansgarsson der Jarl von Ydgard hat keine Nennenswerten Ahnen die Ydgard irgendwann mal vertreten haben. Der Verschleiss an Jarls auf der Bäreninsel ist recht groß. Aber Frederick möchte diesen Zustand ändern. Die Bäreninsel hat ein raues Klima und wenig Boden für den Anbau von Getreide. Es gibt ein wenig Vieh und Holz auf der Insel, der Rest wird jedoch von Stein dominiert. Es ist schwer die Einwohner so bei Laune zu halten. Die wenigsten Männer bringen Frauen mit auf die Insel. Sie kommen für einige Jahre nach Ydgard und schuften in den Steinbrüchen um den seltenen und außerordentlichen harten Marmor zu fördern. Der Stein ist teuer und die Vergütung daher recht gut.

Geschichte

Die jüngere Geschichte Falkenstayns

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Im Jahr 1060 erklärte Graf Faris von Falkenstayn seine Grafschaft für unabhängig und weigerte sich den Tribut zu zahlen. In den folgenden Jahren kam es zum Krieg mit der Krone, der in einem Friedensvertrag mündete, in dem beide Seiten Zugeständnisse machten. So erlaubte die Krone zwar die Einwanderung tausender Wilder, wie es der Graf den Stämmen versprochen hatte, und gestand der Grafschaft auch das Recht zu ihren Herrscher per Wahl zu bestimmen, solange dieser loyal zur Krone ist, doch im Gegenzug wurde durch den Grafen erneut die Treue zur Königskrone erklärt, sowie zugestimmt, dass die Herrscher Falkenstayns Sorge dafür tragen, dass die sogenannten „Stämme der freien Völker“ nicht über die Grenzen der Grafschaft hinaus nach Noras reisen, ihr Glaube sich auch innerhalb der Grafschaft nicht verbreitet, und ein Orden unter Führung der Kirchen geschaffen wird, der hilft die Grafschaft gegen die Finsternis zu verteidigen.

Die Aufgaben des Kirchenordens werden, abhängig davon wen man fragt, mit einem Schwerpunkt gesehen zur Verteidigung gegen finstere Mächte, die seit einigen Jahren verstärkt in Falkenstayn zu wirken scheinen und vor denen die Geschichten sowohl der Druiden als auch der Kirchen warnen. Dazu gehört vor allem auch die Entschlüsselung einer alten Prophezeiung, die von der Rückkehr der Finsternis spricht.
Andere sehen den Schwerpunkt darin den Glauben an die Götter zu verteidigen gegen den Glauben von den Stämmen und den Druiden oder anderem Fremdglauben, der sich droht auszubreiten und mit dem Götterpantheon von Noras nicht vereinbar ist.
Die Führung des Ordens sieht beides als eine wichtige Aufgabe an.

Die Grafschaft steht im Mittelpunkt, um die Ereignisse, die einst in die Geschichte eingehen werden als die Saga um den Thron des Falken.

 

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