Geschichte der Region Nan’Barias

Ursprungslegende

Die wahre Geschichte von Nan’Barias, das Gefängnis oder die Feste der Nacht, wie die Region in den alten Schriften genannt wird, liegt in der Vergangenheit. Eine der Legenden, die von den Wenigsten ernst genommen wird, ist, dass einst mächtige Magier, ihre Anhänger und ihre Diener hierher verbannt wurden, da dieser Ort bekannt dafür war, dass der Fluss der arkanen Kräfte hier schwächer war als anderswo und sie so nicht auf ihre Kräfte zugreifen konnten. Mittels eines mächtigen Artefakts und alter Ritualmagie wurde ein Zauber gewoben, der auf ewig verhindern sollte, dass sie dieses Land verlassen und es heißt, dass die Tatsache, dass keine Expedition, ganz gleich ob sie das Meer nahm oder versuchte das Gebirge zu bezwingen, je zurückgekommen ist, darauf zurückzuführen ist, dass diese mächtige Magie jeden Ausbruch aus dem Land verhindert. Die alten Wächter sollen damals auf dem Berg Astari, wo sich heute der Hauptsitz der Magistrate der Zweiten Ordnung befindet und der den Göttern heilig ist, ihre Feste gehabt haben. Von dort wachten sie über die gesamte Region. Die Legende erzählt, dass das Artefakt mit dem einst der Bann über den Kontinent gelegt wurde, sich außerhalb des Kontinents befindet, im sogenannten Land der Helden, von wo man dereinst gekommen war.

Die dunkle Zeit

Diese alte Ordnung soll irgendwann zerbrochen sein und aus den Trümmern entstanden die Reiche der Dunkelblütigen. Die Dunkelblütigen sind die Bewohner der Region deren Blut schwarz wie die Nacht ist.
Diese Zeit, die im allgemeinen als das „Dunkle Zeitalter“ bezeichnet wird, findet sich in der Geschichtsschreibung aller Reiche, in denen heute Rotblütige herrschen und das herrschende Geschlecht stellen.
In den wenigen verbliebenen Reichen der Dunkelblütigen ist diese Zeit als das Zeitalter des Ruhms bekannt.

Das Torilium

Das erste große Reich von Nan’Barias, in dem die Rotblütigen, die in der dunklen Zeit ein Dasein als Sklaven in den Reichen der Dunkelblütigen fristeten, herrschten, wurde vom legendären ersten Archon, Toril, geschaffen. Er führte einen Aufstand, in dem Rotblütige Seite an Seite mit Mischblütern gegen die herrschenden Dunkelblütigen aufbegehrten und schließlich gewannen.
Er schuf ein Reich, das von der Hauptstadt, die nach ihrem Gründer, Toril, benannt wurde, die gesamte Region umspannt haben soll. Es war ein Zeitalter der Helden und alle großen Herrschergeschlechter führen ihre Ahnen auf die Magistrate Torils zurück, die einst als seine höchsten Boten, Feldherren, Minister und Beamte dienten. Viele mächtige Artefakte sollen in der Zeit erschaffen worden sein und magische Geheimnisse gelüftet worden sein, die heute sich keiner mehr vorzustellen vermag. Auch die drei großen Ordnungen, die immer noch in ganz Nan’Barias anerkannt werden, gehen auf die Magistrate des Torilium zurück. Doch bei aller Macht des Toriliums, soll es, obwohl es mehrere Jahrhunderte lang versuchte, stets daran gescheitert sein die Grenzen des Kontinents zu überwinden.

Das Ende des Toriliums

Woran das Torilium genau zerbrach, weiß heute keiner mehr. Es zerfiel schließlich in seine Provinzen, in denen die örtlichen Fürsten sich jeweils zum legitimen Herrscher ausriefen. Aber niemand schaffte es die Anerkennung und Unterstützung der anderen zu bekommen, ganz gleich ob man es durch Versprechungen oder Krieg versuchte. Aus den folgenden Kriegen, in denen auch Dunkelblütige erneut versuchten an die Macht zu kommen, sind die heutigen Reiche hervorgangen.

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