Die Reiche in Nan’Barias

Nur die wenigsten Gelehrten kennen die Namen aller Reiche in Nan'Barias und niemand kennt all ihre Geheimnisse. Die meisten Reiche führen mit einigen wenigen anderen Reichen Handel, aber aufgrund der Gefahren und der Monster, ist jede Handelskarawane eine Herausforderung.
Die meisten Reiche sind ehemalige Provinzen des Toriliums, wobei auch diese häufig nochmal in kleinere Reiche zersplittert sind. Einige wenige Reiche, so erzählen Legenden, waren nie Teil des Toriliums, sondern sind mächtige Reiche der Dunkelblüter, die selbst das Torilium nie bezwingen konnte.

Das Reich Castaron

In den Zeiten des Toriliums war die Küstenprovinz einer der fortschrittlichsten und einflussreichsten Provinzen, in denen der Handel florierte und die Künste gefördert wurden. Doch als das Torilium zusammenbrach und die Legionen verschwanden, die für die Sicherheit sorgten, wurde es unsicher zwischen den Städten. Der Großteil der Küste ist zwar schroff und von Abhängen geprägt, die vom Meer aus wie eine gewaltige Mauer erscheinen von der sich gewaltige Wasserfälle direkt ins Meer ergießen. Doch gibt es Lücken in diesem Panorama, wo sich einige wunderschöne Strände erheben und eben auch die wichtige Handelsstadt Sturmhafen zu finden ist. Castaron ist geprägt davon ein Schmelztiegel verschiedener Völker zu sein. Aufgrund der Lage am Meer und als ein Land, das in den herrschenden Zeiten relativ sicher ist und in den letzten Jahren von Bürgerkriegen verschont blieb, haben sich hier relativ viele Händler niedergelassen, die diesen Ort als Ausgangspunkt für ihre Fahrten suchen. Castaron ist bekannt für seinen Schiffbau, die Schmiedekunst, seinen schwarzen Stahl und den hohen Wert der Ehre, der schon zu einigen Duellen und Streitigkeit geführt hat.

Mirhamash

Das Land der Türme ist ein Land der Gegensätze. In mächtigen Türmen, groß genug die Bevölkerung kleiner Städte unterzubringen, lebt eine arkane Hochkultur, während das Land um die Türme herum wild ist und von Monstern und Barbaren dominiert wird. Wer verlorenes Wissen und seltene alchimistische Gebräue sucht, findet diese meist hier.

An’Katesh

In dieser Einöde gibt es kaum nennenswerte Siedlungen. Es ein hartes Land, wo einst die geheimnisvolle Provinz der Wissenshüter des alten Toriliums gewesen sein soll. In den Kriegen, die dem Zerbrechen des Toriliums folgten, ist diese Provinz allerdings vollständig verwüstet worden, so dass jetzt nur noch Monster, Dämonen und einige Plünderer hier zu finden sind. Die Ausnahme bildet Aratas, die Hauptfeste der Nan’Daret, wo sich ihre Cirtai alle 10 Jahre treffen. Es heißt, dass dort die größten Geheimnisse des Torilium verborgen sein sollen.

Kordahl

Das Reich der Pferdefürsten liegt überraschenderweise in einem eher hügeligen Gebiet. Aber die Clans vor Ort haben es geschafft, ihre Pferde für das unwegsame Land zu trainieren. Jeder Krieger der Pferdeclans ist dazu ausgebildet ohne sein Pferd ähnlich gut zu kämpfen wie mit seinem Pferd. Man sagt, dass die Pferdeclans die Nachkommen der Soldaten der gewaltigen Kavallerie des Toriliums sind, die sich als das Torilium zerbrach in die Hügel zurückgezogen haben soll, um sich aus dem Bürgerkrieg heraus zu halten.

Mar’Arcana

Dies ist das Reich der Deria. Hier leben die Tai’Deria und die Sil’Deria zwei elfische Völker, die sich stark von den Menschen isolieren. Im Torilium haben sie den menschlichen Archon anerkannt und ihr Land war eine der Provinzen des Toriliums. Seit dem Zerbrechen des Toriliums hüten sie eifersüchtig ihre Grenzen und bemühen sich darum, dass ihr Volk niemals wieder vor einem menschlichen Herrscher das Knie beugen muss. Die Sil’Deria leben dabei vor allem in den Wäldern, während die Tai’Deria Steppenbewohner sind und die Steppen um den Wald, der das Kerngebiet ihres Reiches darstellt bewachen.
Obwohl es sich bei den Deria nicht um Menschenvölker handelt, sind auch die Deria Rotblüter.

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